Wir basteln ein Essen


Schnulli und ich hatten Lust auf einen Bastelnachmittag mit rosa Reis (Rote Beete Saft aus dem Biomarkt färbt ganz wunderbar :D). Und so war der Samstag perfekt, weil ich allein zu Haus, ein kleines Essen zu zweit zu zelebrieren, bei Mädchenfilm und Mädchenthemen zum Quatschen.

Konzentriert haben wir Sushi gebastelt und dann zu Kaffee köstliche Carrot Cake Muffins genascht, die Schnulli schon zu Hause am Vormittag gebacken hatte.

Das war schön! Und wir haben kaauuum übers Nähen geredet :DDD!

Beim Sushi hänge ich auch immer ein wenig nostalgischen Erinnerungen nach, weil das erste Date hatten mein Mann und ich bei einem Sushi-Video-Abend vor 10 Jahren. Ich kann mich nicht mehr an die Videos erinnern, aber das Kuschelgefühl schwingt jetzt bei jedem DIY-Sushi mit. Man sitzt stundenlang beisammen, klönt, bastelt und hat einen schönen Abend. So wie Fondue für Fischfreunde :D.

Im Übrigen habe ich gelernt, dass Fisch in Berlin immer Montags und Donnerstags frisch geliefert wird, was heißt, dass man für ein Sushiessen am Wochenende auf Gefrierware zurückgreifen muss *blöd*. Aber Gemüse hilft da aus :D!

Diese Woche wird übrigens Suppenwoche, da wir bei der Schw***ekälte in der Hauptstadt ständig aufgetaut werden müssen.

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Und was ich auch noch loswerden muss:

In der Berliner Zeitung gibt es immer den Teil "Berliner Illustrierte" mit dem heutigen Thema: Die Verschwabung in der Berliner Mitte mit einem Dialektvergleich Berlinerisch-Schwäbisch überlebenswichtiger Worte in der Hauptstadt.

Dazu muss ich für die Redaktion mal anmerken, dass een echta Berlina nich Semmel zum Brötchen sacht, sondern Schrippe!!! Det haißt SCHRIPPE und man wird hier für sowat versemmelt!!! Frechheit, da merkt man ma, det keen echta Berlina inne Redaktion uffjepasst hat! Hätten se ma Kasupke jefracht! Der hätte och anjemerkt, dass man hier kaum noch een Urberlina findet, der dit hätte korrijieren können :DDD!

Dit war det Wort zum Sonntach, wa! Und nich, dass jetz jemand anfängt, hier zu kommentieren, ick hätte wat jejen Wessis inne Stadt, ne! Ick bin da janz jemütlich einjestellt! Ick hab nur wat jejen die Verhunzung det schön´ Berlina Dialekts, wa!

Papier oder Digital

Lange, lange hab ich mit mir gerungen, geschaut und recherchiert. Als Vielleserin ist die Bude irgendwann mit Büchern voll und man sucht nach einer Alternative, um die Schinken nicht hergeben zu müssen. Ich lese Bücher nämlich gern mehrmals, wenn sie mir gefallen haben.

Trotzdem hab ich mich mit den kleinen Geräten etwas schwer getan. Es ist schon gemütlich,sich abends in sein Bett zu kuscheln und das gerade aktuelle Buch so hinzuknautschen, dass es passt. Es raschelt, man kann darin blättern und der Geruch von Flohmarktbüchern birgt Nostalgie und weckt Erinnerungen. Kann das ein kleines Gerät wett machen?

Ja es kann! Zum Geburtstag hat mir meine Familie nun einen EBook-Reader geschenkt. Der erste Schmöcker ist schon halb durchgelesen und ich bin begeistert, denn es ist nicht ungemütlicher, man kann auch blättern und nebenbei noch Naturgeräusche zur Entspannung hören. Er wird das Flohmarktstöbern nicht verhindern, aber die schnell weggelesenen Schmöcker nehmen jetzt keinen Platz mehr in der Wohnung weg.

Außerdem hat er einen großen Pluspunkt: Der kleine Reader kann alle meine Handarbeits-EBooks, z. B. die von Lillesol und Peele oder von Frau Machwerk super wiedergeben und ich brauche sie nicht mehr ausdrucken oder das Läppi auf dem Schreibtisch aufstellen. Klar ist es nur in s/w, auf Grund der eInk-Darstellung, aber das reicht vollkommen zum Nachnähen.

Ick bin glücklich!

@Smila: Ich würde gern auch mehr Kreativbücher auf dem Kindle lesen ( nur mal so als Denkanstoß für den Verlag, ich hab schon den Kindle-Wunsch-Button bei Am...on gedrückt ;) )...

36

Heute werde ich wieder ein Jahr älter! 

Jedes Jahr hab ich das Gefühl, ich finde immer mehr zu mir selbst, bin mehr ein Ich und nicht für Andere!

Drei klitzekleine graue Haare hab ich heute morgen im Spiegel gesehen und an den Fältchen hab ich im letzten Jahr auch gut gearbeitet! Aber Ich find es großartig, weil es zeigt, dass ich lebe und irgendwie hängt an jedem Fältchen eine Geschichte, die ich irgendwann meinen Enkeln erzählen kann. Das ist aber noch gaaaanz lange hin :DDD!

Mit 36 darf man noch alles: Bettenhüpfen, rosa Muffins essen und quietschbunte Taschen nähen :D!

Prosit und auf ein neues Abenteuerjahr :D!

*Update*

"Und Murkelinchen, wie alt wird Deine Mami?"
"43!"

*pruuust*

Piep-Tasche N°2 / 2012

Es hat eine Weile gebraucht, aber jetzt hab ich für mich die ideale Alltagstaschenform gefunden und umgesetzt. Die Verschlüsse erinnern mich so an meine alte Schulmappe *schnuff*. Kompakt, durchdacht, prima schlicht, genau für mich gemacht. Und das Waschleder ist großartig, weil leicht nähbar, bügelbar, waschbar und soooo schmusig :DDD!

Stoffe: Patch-It
Verschlüsse: Kunterbunt
Bänder: Farbenmix

Start des neuen Kreativjahrs 2012

Mit der neuen Arbeitsstelle kam in den letzten zwei Wochen auch viel neuer Input für den Kopf, viel zu lernen und so blieb trotz der tollen Aufnahme durch das Team und der Freude am Neuen keine Zeit, um mal eben schnell etwas zu nähen. Außerdem macht mir das fehlende Licht zu schaffen, weswegen ich Euch meine tollen neuen gewebten Teilchen vom Ashford Loom erst später zeigen mag. Man schafft ja kaum ein brauchbares Foto bei dem Miesepeterwetter der letzten Wochen ;)!


Gestern hab ich aber trotz allem endlich meine Nähsusi auf das neue Jahr eingestimmt. Meine süße Trauzeuginfreundin wurde 30 Jahre alt und hat sich ein Nebenbei-Mitbringsel-Täschchen in Lüla gewünscht. Hab ich dann mal eben schnell auf den letzten Drücker gewerkelt :D. Und der Schnitt der Mini-Piep-Tasche geht auch für große Mädchen. Vor allem mit tollen Henkeln und Schlüsselschnicki, da kann ein schnieckes Date kommen. Natürlich musste ich schnell vor dem Einpacken ein Foto schießen, so als Bestandsaufnahme: Nr° 1 von 2012.

Euch lieben Kommentatoren des Zahnfeeposts Die Zahnfee kommt bei uns nur beim ersten Zahn, der ja einzig ein besonderes Ereignis ist, sie kommt heimlich nachts und auch nur, wenn man brav schläft. Und sie bringt einen kleinen Talereuro, einen klitzekleinen Dankeschönbrief und eine Kleinigkeit, hier einen Haarreifen aus dem Kontingent der Partyschublade, die immer für alle Fälle Schnicki zum Schenken, Trösten, Belohnen birgt. Alle folgenden Zähnchen können gesammelt werden :D, jedenfalls glaub ich, dass unsere kleine Elster solch einen Schatz nicht hergeben wird  :DDD!

Und morgen zeig ich Euch meine neue Alltagstasche in Rot und Braun mit Punkten und Bäumen :D!

Zahnfee

Lange, lange hat der erste Zahn gewackelt, aber seit heute Nacht weilt er bei der Zahnfee. Und wie stolz damit gerade das Töchterlein in die Schule gewackelt ist, kann man sich ja vorstellen! Ich schnall mal schnell die Feenflügel wieder ab und geh lächelnd in den Tag! Es sind halt immer wieder die kleinen Dinge, die uns im Leben froh machen :D!

Frau Holle

Mein Daunenbett macht es mir leicht, den Winter nicht mehr zu mögen, weil es platzte und mich zu Frau Holle werden ließ! *ätz* Überall fegen diese blöden Flocken rum...