Wochenend und Sonnensch....neeegerieseldings


Die Adventswochenenden werden aufregend und arbeitsintensiv verbraten, bis endlich Weihnachten ist! Am letzten waren wir im BlauGelben, weil der Weihnachtsmann uns vorab schon etwas zugesteckt hat, damit wir endlich das Küchendesaster beenden können. Mit dem neuen Kühlschrank fehlte in unserer Miniküche plötzlich die Ablagefläche. Und da ich Fuchs immer vorher schon aus dem Internet den Merkzettel plane, hab ich auch ganz ordentlich kein Schnicki gekauft, sondern bin knallhart nach der Liste gegangen.

Den Rest des schönen Wochenendes hab ich damit zugebracht, Spekulatius mit Murkelinchen zu verzieren (Leider waren schon fast alle aufgegessen, als ich das Foto machen wollte), hab Hängerchen für den Baum genäht und den Adventskranz aufgestellt.

Der Wunschzettel von Murkeline ist auch geschrieben ( :D ) und kann nach Himmelpfort gesendet werden.

Am Sonntag haben wir einen knudelgemütlichen Nachmittag mit meinen allerliebsten Schwiegereltern verbracht und die Deko im Garten bewundert.

Jetzt fängt die Woche wieder an, diesmal aber gut mit meinem ersten Richtfest, bei dem die hochschwangere Bauherrin doch wirklich mit aufs Dach gestiegen ist und den letzten Nagel mit nur einmal Abrutschen eingeschlagen hat - was keinen Schnaps für die Zimmerer bedeutete :).
Das war schön, es einmal mit zu erleben, auch wenn es grausam kalt war.

Schneegen...

... in der Stadt ist nicht so toll. Wenn aber die Flöckchen leise am Bürofenster vorbei wehen, dann ist das schon ganz schön schön für mich und zaubert ein Lächeln!

"Wir fahren jetzt in den Urlaub!"...


...sagte ich gestern Morgen dem Zeitungsmann voller Freude! Mein Mann revidierte dies sofort auf: "Wir machen heute einen Ausflug und sind heut Abend wieder da!". Naja, wenn man nur die Arbeit und sein Zuhause sieht, dann ist so eine Fahrt aufs Land eben ein klitzekleiner Urlaub.
So sind wir zu früher Morgenstund durch halb Berlin gefahren, um meine beiden Brüder nebst Frau und Kind einzuladen. Auf dem Weg durch die City rief unser Murkelinchen ständig erfreut auf: "Mami, Mami, ein Schloss, ein Schloss!" - womit u. a. die Staatsoper, der Berliner Dom, diverse Stadtkirchen und Museen gemeint waren. Wir sollten öfter einmal "in die Stadt" fahren, denn selbst für Berliner ist die City um das Brandenburger Tor doch eine kleine Reise wert.
Drei Stunden später waren wir dann in Meck-Pom und saßen mit der schnatternden Familie bei lecker Gulasch und Beilagen und klönten um die Wette. Muttern hatte gekocht und viel zu erzählen. Und als alle satt waren und die erste Runde Kaffee vernichtet, gab es eine Spazierrunde durch das Dorf meiner Großeltern, bei denen ich die schönsten Tage meiner Kindheit verbringen durfte.
Ein Holzhaufen, der Kunst sein sollte und an die Torgelower Besiedlung erinnern soll, brachte bei gebackenen Pfannkuchen ein heiteres Gespräch über Kunst in Gang - schließlich hat hier jeder seinen eigenen Holzhaufen, da braucht man keinen, der sich Kunst nennen will!
Als es dunkel wurde, mussten wir uns langsam verabschieden - die Murkel waren müde und im Finstern übers Land zu fahren, erfordert volle Konzentration, vor allem, wenn plötzlich auf der Autobahn ein Rudel Wölfe auftaucht (Kein Witz, ich krieg jetzt noch Gänsehaut).
So war es kein Wunder, dass wir knallemüde ins Bett fielen und nicht lange zum Einschlafen brauchten.
Das war schön!

Im Irrenland


Mannmannmann! Es wird Zeit, dass die Lichter in die Fenster kommen - die Menschen sind mir einfach viel zu muffelig und gestresst. Nach über acht Stunden Arbeit im Irrenland der Bauherrenwelt freut man sich über jedes kleine Lächeln und jede liebevolle Geste. Gott sei Dank hab ich eine kleine tolle Familie, auf die ich mich jeden Tag freuen kann, herzliche Schwiegereltern - die immer für uns da sind, klasse Freunde und nette Menschen im Kiez, wie unser Zeitungsmann, der jeden Morgen einen Kaffee für den Arbeitsweg für uns hat oder die Pförtnersfrau, die immer lächelt beim Öffnen der Schranke und fröhlich winkt. Genau deswegen kriegen Sie mich nicht, diese ewigen Muffel, Miesepeter und Halsabschneider - ich werde geliebt und das ist mein großes Glück im Kleinen auch wenn es oft sehr hart ist, den Alltag zu bestreiten.

Patchwork



Ein freier Sonntag gab mir die Gelegenheit, ein verspätetes Geschenk endlich fertig zu bekommen. Grundlage war eine hellgrüne Jaquarddecke und ein Samtvorhang von I.kea. Das Vögelchen ist von Tilda und aus 30er-Jahre-Blümchenstoffen mit Quiltstich appliziert.

Gestern hab ich schön vorgepuzzelt und schon mal zusätzlich das nächste Projekt gleich mitgelegt. Die wunderschönen Batikstoffe von Hoffman Fabrics gibt es auch als Jelly Roll.




Ein Hoch auf das Internet,...

fotografiert bei Björn Stysch
...denn dadurch habe ich den lokalen Patchwork-Nähschnickiladen bei mir um die Ecke entdeckt, keine fünf Minuten Fußweg. Da kann man mal sehen, wie der Alltag einen blind für die eigene Umgebung macht und man im World Wide Web erst mit der Nase drauf gestoßen werden muss.

Herrlich ist es da, ich wollte gleich in den schnuckeligen Laden einziehen. Klar, dass ein winziges Jellyroll mit nach Hause musste :))). Und für meine Rollschneider bekomme ich jetzt auch schnell Klingenersatz in der Not. Das ist ein Wink des Schicksals, ich soll einfach eine Quiltoma werden! Denn bis dahin kann ich jetzt ganz viele Wochenendkurse um die Ecke machen und den Stoffgelüsten nachgehen :D.
*Tralalala*

Pssst, Wintergebastel!


Toll, meine Tochter ist total infiziert von mir und dem Bastelwahn! Mit fünf Jahren kann man auch schon doll toll basteln und so hat sie in Rekordzeit den Wichteln die Mäntel aufgemalt. Die ersten sind auch schon fertig - Probewichtel sozusagen. Jetzt weiß ich auch endlich, wozu man Strickschläuche verwenden kann. Toll so ein Paket vom Bastelhändler :).

Wichtelrezept:
Figurenkegel (gibt es in verschiedenen Größen)
Acrylfarbe für den Bauch
Bastelkleber für Bart und Mütze
Strickschlauch für die Mütze und Faden zum Abbinden der Bommel
Filzer für die Augen
Märchenwolle in braun, schneeweiß oder grau für den Bart
Filz- oder Stoffstreifen für den Schal
Pinsel
Schere
...weiteres Wichtelpimpzeug nach Wahl ;)

Aber das Größte war heute, dass es Feiertagsessen am Dienstag gab: Hasenbraten mit Rotkohl und Klößchen - mein Mann hatte frei und weiß anscheinend nichts mit seiner Zeit anzufangen, als uns Mädchen mit einem wahnsinnsleckeren Essen eine riesen Freude zu machen :)! Ja, Essen macht glücklich! Es schwebt immer noch so ein Sonntagsgeruch wie früher bei meiner geliebten Omi durch die Wohnung *hach*! Leider gibts kein Foto, da alles ratzeputzeweg gegessen ist :D!

Eine schöne Restwoche wünsche ich Euch!

Ich brauchte...


...ein neues Nähkit für unterwegs! Und es hat so viel Spass gemacht und war so schnell entworfen und genäht, dass ich einer Freundin noch eines mitgenäht hab. Das Leder ist schön weich und der Reststoff von den Jelly Rolls ist perfekt für Kleinstprojekte. Ich zier mich nämlich immer so, große Stoffstücke anzuschneiden!

!

Kann mich mal jemand von dem ButinetteKatalog wegzerren? Das Weihnachtsbastelschnicki suchen könnte ausarten :)!